
Post aus Madagaskar · September 2026
Schulanfang in
Madagaskar
Im Dorf, in dem unsere Vanille wächst, hat die Schule angefangen. 90 Kinder, neue Hefte, und eine Abmachung, die uns wichtig ist.
Im September fängt die Schule an. Bei uns am Kaiserstuhl, und genauso im Dorf in Madagaskar, in dem unsere Vanille wächst.
Ein Unterschied: Dort wird das Schulgeld für das ganze Jahr auf einmal fällig. Für Familien, die einmal im Jahr Vanille verkaufen, ist das keine kleine Summe. Also haben wir mit Andréas Onkel Faly etwas organisiert und wollen kurz davon erzählen.

Was passiert ist
Schulsachen für 90 Kinder
Onkel Faly hat vor Ort Hefte, Stifte und Bücher besorgt, für alle Kinder im Dorf, insgesamt 90. Am 6. September wurden die Kartons in der Versammlungshalle verteilt, unter einem Banner mit unserem Siegel, dazu später mehr.
Das Dorf kennen wir seit 2019, seit unserem ersten Crowdfunding. Faly kennt es schon viel länger. Die Zusammenarbeit begann, als das eigene Feld der Familie nicht mehr genug grüne Schoten für unsere Bestellungen hergab. Seitdem bauen die Familien dort für uns mit an, und Faly kümmert sich um den Rest.
Wenn also im September Schulanfang ist, betrifft uns das mit. Die Kinder, die dort eingeschult werden, sind die Kinder der Leute, die unsere Vanille bestäuben und ernten.
Andréa dazu
„Ich bin selbst in Madagaskar zur Schule gegangen und weiß, wie schwierig es manchmal ist. Besonders im September, wenn das Schulgeld fällig ist.“
Andréa Ralisendra, Gründerin
Genau dann werden auf den Feldern auch die meisten Hände gebraucht, und es liegt nahe, die Kinder mitzunehmen. Deshalb haben wir mit dem Dorf eine einfache Abmachung getroffen: Die Schulsachen gibt es, und die Kinder gehen dafür zur Schule statt aufs Feld. Das Dorf hat zugesagt.
Die Kinder von heute führen das Dorf und die Vanille später weiter. Deshalb fangen wir bei ihnen an.
Wie das zusammenhängt
Deine Küche, unser Dorf
Die Schulsachen sind kein Hilfsprojekt, sondern Teil einer Zusammenarbeit, die seit 2019 in der Familie läuft. Der Weg ist kurz:
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Du kaufst Vanille
Bourbon-Vanille aus dem Nordosten Madagaskars, veredelt im Familienbetrieb, den Andréas Großvater Georges vor über 40 Jahren aufgebaut hat und den Onkel Faly heute führt.
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Das Geld bleibt in der Familie
Zwischen dem Dorf und uns steht niemand, den wir nicht persönlich kennen. Was du bezahlst, kommt dort an, wo die Arbeit gemacht wird.
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Die Kinder gehen zur Schule
Und wir sorgen dafür, dass zum Schulanfang Hefte und Stifte da sind.

Misaotra betsaka
Heißt: Danke schön
Das Banner mit unserem Siegel, das bei der Übergabe in der Versammlungshalle hing: „Misaotra betsaka“ ist Malagasy und heißt „vielen Dank“. Der Dank geht dabei in beide Richtungen, ohne die Familien dort gäbe es unsere Vanille nicht.
Auf dem Banner steht unser Name, gemeint bist aber auch du. Ohne unsere Kundinnen und Kunden hätte es die Kartons nicht gegeben.

Und jetzt du
Vanille aus diesem Dorf
Wenn du bei uns Vanille kaufst, kaufst du in einem Familienbetrieb, der vom Dorf in Madagaskar bis zum Kaiserstuhl reicht. Du musst dafür nichts extra tun, es gibt keinen Aufschlag. Einfach die Vanille kaufen, die du sowieso brauchst, und wissen, wo sie herkommt.
Mehr über die Familie hinter der Vanillekiste: Über uns
Übrigens
Die Schulsachen sind unabhängig von unserer Zusammenarbeit mit SEED Madagascar. Wer im Shop bestellt, kann beim Bezahlen einen kleinen Betrag spenden, den wir komplett an die Organisation weiterleiten. SEED arbeitet im Süden Madagaskars, in der Region Anosy, unter anderem an Schulgebäuden, Gesundheitsaufklärung, sauberem Wasser und Naturschutz. Eine Übersicht der Projekte findest du auf madagascar.co.uk/projects.
Andréa & Stefan, Vanillekiste
