Partnerschaft mit SEED Madagascar zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung

Partnerschaft mit SEED Madagascar zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung

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In einem früheren Post haben wir die Möglichkeit, vor Ort in Madagaskar bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie Unterstützung zu leisten, bereits in Erwägung gezogen. Die aktuellen Geschehnisse auf der Insel haben uns nun dazu veranlasst, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Während sich hier die Situation nämlich nach und nach zu entspannen scheint, ist in Madagaskar das Gegenteil der Fall.

Darum freuen wir uns, ankündigen zu können, dass wir eine neue Partnerschaft mit der Hilfsorganisation SEED Madagascar (https://madagascar.co.uk/) eingegangen sind.

Ihr habt nun die Möglichkeit, freiwillig in unserem Webshop beim Bezahlvorgang 2 Euro an SEED Madagascar zu spenden. Zusätzlich spenden wir einen festen Betrag pro Bestellung, sodass wir gemeinsam deren tolle Arbeit vor Ort in Andréas Geburtsort Fort Dauphin/Tolagnaro zu unterstützten.

Hintergrund

Die Gesundheitsinfrastruktur in Madagaskar ist äußerst begrenzt, so dass sie schlecht vorbereitet und sehr anfällig für die Auswirkungen von COVID-19 ist. Gemeinden, Gesundheitskliniken und die Regierung sind einfach nicht darauf vorbereitet oder gerüstet, die weitreichenden Folgen zu bewältigen, die COVID-19 in Madagaskar wahrscheinlich verursachen wird. Während die Menschen in den Industrieländern aufgefordert werden, sich die Hände zu waschen und Händedesinfektionsmittel zu verwenden, haben Familien, Schulen und sogar Krankenhäuser in Madagaskar keinen Zugang zu Wasser, und der Preis für Händedesinfektionsmittel entspricht für die meisten Menschen ihrem Tageseinkommen, dass ihnen für die Ernährung ihrer Famlie zur Verfügung steht.

Während SEED seit seiner Gründung daran gearbeitet hat, die Gesundheit in ganz Südost-Madagaskar zu verbessern, sind die finanziellen Mittel zur Unterstützung derjenigen, mit denen SEED während dieser Pandemie zusammenarbeitet, äußerst begrenzt. SEED ist jedoch weiterhin bestrebt, Menschen durch die Entwicklung und Verbreitung von Informationsmaterialien zu informieren, um die Aufmerksamkeit für die zu beachtenden Dinge in der Gemeinschaft zwischen Schulen, Kirchen, anderen NGOs und Einzelpersonen zu fördern.

Was wird konkret gemacht?

SEED kooperiert mit lokalen Radiosendern und Partnern, nutzt aber auch die Reichweite auf den sozialen Medien, um das Bewusstsein zu fördern, das die Menschen auf den Umgang mit der Pandemie vorbereitet und letztendlich Leben rettet. Die bisherigen Aktivitäten umfassen:

  • Durchführung einer Kommunikationskampagne mit Schwerpunkt auf Bereitschafts- und Präventionsbotschaften durch Verteilung von 310 Postern in der gesamten Region Anosy.
  • Finanzierung von 252 Radiosendungen über die Bedeutung von Handwäsche, sozialer Distanzierung, Symptomen und Maßnahmen, wenn Menschen Symptome zeigen, die über drei Radiosender in der gesamten Region Anosy ausgestrahlt werden.
  • Sensibilisierung durch eine Social-Media-Kampagne auf Facebook und Twitter, einschließlich „Mythos-Busters“, und Produktion kurzer animierter Videos im lokalen Dialekt über soziale Distanzierung und das Tragen von Masken.
  • Bereitstellung von 1.307 Masken für Familien, Partner, Beamte und Besprechungsteilnehmer.
  • Bereitstellung von 3.790 Masken für schutzbedürftige Gemeinden in Fort Dauphin, einschließlich älterer Menschen, Gefängnispersonal, Gesundheitspersonal, Personal und Patienten in psychiatrischen Einrichtungen und Krankenhäusern, Hausbesuchern im Gesundheitswesen und Gemeindearbeitern.
  • Bereitstellung von 2.280 Masken für die ländlichen Gemeinden Sainte Luce und Mahatalaky, einschließlich lokaler Schulen, Gesundheitszentren, Stadtbeamter, ländlicher Imker, Marktverkäufer und Gemeindemitglieder.
  • Schulung von drei Gemeindegesundheitsverantwortlichen, die an Schwangerschafts- und Impfsitzungen teilgenommen haben, um die COVID-19-Präventionsbotschaften in Bezug auf Stillen, Händewaschen und körperliche Distanzierung zu fördern und über 600 Frauen zu unterstützen.
  • Bereitstellung von 16 Handwaschstationen, Seifen- und Informationsveranstaltungen in den ländlichen Gemeinden Sainte Luce und Mahatalaky, die vom Bürgermeister und der Public Health Clinic verwaltet werden.
  • Bereitstellung von 10 Handwaschstationen und Seife für das psychiatrische Retreat und Krankenhaus, eine örtliche Kirche und andere Gemeindemitglieder in Fort Dauphin.
  • Kauf von 8 Infrarot-Thermometern zur Unterstützung der örtlichen Gesundheitseinrichtungen.

Für uns sind 2 Euro nicht viel Geld, in Madagaskar entspricht es vielerorts dem Durchschnittseinkommen einer Familie.

Bitte helft uns, die Organisation zu unterstützen und spendet bei der nächsten Bestellung 2 Euro an SEED Madagascar, indem ihr das entsprechende Feld auf der Bezahlseite auswählt!

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